Hochbeet: planen, befüllen, ernten
Ein Hochbeet spart Platz, schont den Rücken und bringt durch den Verrottungsprozess im Inneren bessere Erträge als ein Flachbeet. Damit das funktioniert, müssen Größe, Schichtaufbau und Substratmenge stimmen. Hier findest du alle Gartenformel-Inhalte rund ums Hochbeet.
Ein Hochbeet wird in vier Schichten befüllt: grobe Äste und Holzschnitt unten, darauf Laub und Grünschnitt, dann halbreifer Kompost und oben hochwertige Pflanzerde. Diese Schichtung nutzt den natürlichen Verrottungsprozess als Wärmequelle und Nährstofflieferant. Die Standardmaße liegen bei hundertdreißig bis zweihundert Zentimetern Länge, sechzig bis achtzig Zentimetern Breite und achtzig bis neunzig Zentimetern Höhe.
Gib die Innenmaße deines Hochbeets ein und erhalte den Substratbedarf in Litern, die Anzahl Säcke und eine realistische Kostenschätzung.
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Von den Maßen über den Schichtaufbau bis zur Bepflanzung – die sechs wichtigsten Punkte, damit dein Hochbeet von Anfang an funktioniert.
Standardhöhe: achtzig bis neunzig Zentimeter, damit rückenfreundliches Arbeiten möglich ist. Breite maximal hundertdreißig Zentimeter, sonst erreichst du die Mitte nicht. Ab zweihundert Zentimetern Länge braucht der Kasten Querverstrebungen gegen den Erddruck.
Unten grobe Äste und Holzschnitt als Drainage, darauf Laub, Grasschnitt und Pflanzenreste, dann halbreifer Kompost und oben zwanzig bis dreißig Zentimeter Pflanzerde. Das grobe Material im unteren Drittel spart bis zu dreißig Prozent Substrat und erzeugt Verrottungswärme.
Holzhochbeete brauchen an den Innenwänden Noppenfolie als Feuchtigkeitsschutz, damit das Holz nicht zu schnell verrottet. Am Boden ein engmaschiges Drahtgitter gegen Wühlmäuse. Beide Maßnahmen verlängern die Lebensdauer des Hochbeets um Jahre.
Idealerweise in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet, damit beide Längsseiten gleichmäßig Sonne bekommen. Mindestens sechs Stunden direkte Sonne am Tag für Gemüse. In Halbschattenlagen wachsen Salat, Spinat und Kräuter trotzdem gut.
Im ersten Jahr ist der Nährstoffgehalt durch die Verrottung am höchsten – ideal für Starkzehrer wie Tomaten, Zucchini und Kohl. Im zweiten Jahr Mittelzehrer wie Karotten und Salat. Im dritten Jahr Schwachzehrer wie Kräuter, Radieschen und Erbsen.
Ein einfaches Holzhochbeet kostet achtzig bis hundertfünfzig Euro, Metallmodelle hundertfünfzig bis dreihundert Euro. Dazu kommen Befüllung, Noppenfolie, Drahtgitter und Pflanzerde – insgesamt meist hundert bis zweihundert Euro zusätzlich je nach Größe.
Ratgeber zum Thema Hochbeet
Häufige Fragen zum Hochbeet
Hinweis: Unsere Rechner liefern Richtwerte auf Basis gängiger Faustformeln. Boden, Klima und Substratqualität können das Ergebnis beeinflussen – plane einen kleinen Puffer ein. Preis- und Mengenangaben sind Schätzungen und schwanken je nach Region und Anbieter.